Unser Stempel

Jede Herberge hat ihren eigenen Stempel für den Pilgerausweis ihrer Gäste. Beilari Siegel wurde von der Shell inspiriert. Zu wollen, dieses Symbol erneut grafisch erfassen einige wichtige Werte für unser Tierheim: die Qualität der Begrüßung, Offenheit gegenüber anderen, offen für den Himmel, die Sterne und die Vorstellung der Vereinigung, Kommunion


Die Muschel
Der Camino de Santiago war und ist für uns eine wichtige Inspiration und weitaus die meisten unserer Gäste sind Pilger. Das Symbol des Caminos ist, schon Jahrhunderte lang, die Jakobsmuschel. Bezüglich dieses Symbols gibt es viele Legenden. Wie zum Beispiel die Geschichte des Ritters, der ins Meer geschleudert wurde, aber im letzten Moment von Jakobus gerettet wurde. Der Ritter tauchte wieder aus den Wellen auf, von oben bis unten bedeckt mit Muscheln .... 


Der Sternenweg

In der “Codex Calixtinus”, dem Pilgerbuch aus dem 12. Jahrhundert (siehe > hier), wird der Camino beschrieben als die weltliche Repräsentation der Milchstraße. Nach diesem Buch sah Karl der Grosse an einer Nacht “einen Sternenweg. Dieser lief vom Friesischen Meer bis (...) nach Galicien, wo derzeitig der Körper des seligen Jakobus ruhte ohne dass man davon wusste.” Jakobus selbst beauftragte Karl den Grossen “meinen Pilgerweg (...) zu befreien, sodass man (..) mein Grab besuchen kann.” (Ob dies tatsächlich passiert ist oder nicht, Karl ist jedenfalls nie weiter als bis Zaragoza gekommen. Von hier aus machte er seinen berüchtigten Rückzug über Roncesvalles).
 
Den Glauben an Heilige Orte gab es zu allen Zeiten. So folgt der Camino de Santiago einem alten Weg nach Cabo Fisterra (= Kap am Ende der Welt), der wohl schon von den Kelten benutzt wurde. Dort ging die Sonne unter und begann das Reich der Toten und der Wiedergeburt. Erzählt wird auch dass die Kelten wiederum einem alten Sternenweg folgten, der zurückführte nach dem verschwundenen Reich Atlantis. 
Im Mittelalter folgten viele christliche Pilger diesem alten Beispiel, nach Santiago weiterzugehen bis Fisterra. Diese alte Tradition wird heute von immer mehr Pilgern wieder aufgenommen.